Anästhesie

Ihr Anästhesieteam .....

..... für eine sichere und kompetente Betreuung während ihres Aufenthaltes in unserem OP - Zentrum

Anästhesie

AnästhesieAnästhesie

Etage:
3. Stock

ÖffnungszeitenÖffnungszeiten

Sprechstunde nach Vereinbarung

PersonenPersonen

Bruno Goldmann

Facharzt für Anästhesie

Heinrich Grosse-Holthaus

Facharzt für Anästhesie

Dr. Annette Kirschsieper - Heinrich

Fachärztin für Anästhesie

Dr. Gerda Frank

Fachärztin für Anästhesie

Sanfte Narkose

Unser Anästhesie-Team besteht aus erfahrenen Fachärztinnen und -ärzten für Anästhesiologie sowie speziell ausgebildeten Krankenschwestern.

Es werden bei uns alle gängigen Narkoseverfahren angewandt. Diese werden an die Erfordernisse der jeweils geplanten Operation und an die Vorstellungen und Wünsche unserer Patienten angepasst. Im Rahmen eines ausführlichen Gespräches wird Ihnen das für Sie geeignete Narkoseverfahren empfohlen.

Bei der Vollnarkose werden Bewusstsein und Schmerzempfinden für die Dauer der Operation ausgeschaltet. Über eine Vene des Armes werden Narkosemittel verabreicht, die Sie sanft in Schlaf versetzen. Selbstverständlich werden Ihre Kreislaufparameter während der gesamten Narkose ärztlich überwacht.

Im Rahmen einer Teil- oder Regionalanästhesie wird ein Lokalanästhetikum in die Nähe der Nerven gebracht, welche die entsprechende Extremität versorgen. Dadurch wird in dieser Körperregion das Schmerzempfi nden ausgeschaltet.

Narkosearzt und Operateur stimmen gemeinsam ihre Schmerztherapie ab, so dass sie möglichst schmerzarm die Phase nach der Operation erleben.

Nach dem Eingriff werden Sie von speziell ausgebildetem Personal in unserem hellen und großzügigen Aufwachraum überwacht. Sobald Sie ausreichend wach sind, versorgen wir Sie mit einem Getränk und Keksen. Nach ca. 1–2 Stunden können sie dann, wenn sie sich wohl und sicher fühlen, in die Obhut ihrer Angehörigen entlassen werden.

Kinderanästhesie

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Aus diesem Grunde gehen wir intensiv auf die besonderen Bedürfnisse unserer kleinen Patienten ein. Es ist verständlich, daß sie viele Fragen haben und sich Gedanken über den Ablauf der Anästhesie oder möglicherweise auftretende Komplikationen machen. Hierzu gehört auch das gemeinsame Vorgespräch, um Anästhesieverfahren und Hinweise für das Verhalten vor und nach der Operation zu geben.

Unser Behandlungsteam wird versuchen, den Aufenthalt für ihr Kind so sicher und angenehm wie möglich zu machen.

Unvermeidliche und für Kinder sicher auch unangenehme Abläufe werden so schonend, schmerzfrei und kindgerecht wie möglich durchgeführt.

Komplikationen sind bei Kindern und Erwachsenen vergleichbar. Allerdings sind aufgrund anatomischer Besonderheiten und des empfindlicheren Atmungssystems Probleme mit der Atmung häufiger anzutreffen. Daher ist Infektfreiheit eine wesentliche Vorraussetzung um ernsthafte Komplikationen zu vermeiden. Gegebenenfalls treten sie in Kontakt mit ihrem Operateur oder Anästhesisten um Unsicherheiten abzubauen.

Vorbefunde, Vorsorgeheft, Impfausweis, Allergiepass etc. bringen sie zum Vorgespräch bitte mit. Schutzimpfungen sollten möglichst in einem zeitlichen Abstand von 14 Tagen zur Operation liegen. Brillen, Kontaktlinsen, herausnehmbare Zahnspangen etc. bitte nicht in den Operationssaal mitbringen. Piercings entfernen, da die Blutstillung evtl. durch Elektrokoagulation (elektrische Verschorfung von kleinen Blutgefäßen) sonst zu Verbrennungen führen könnte.

Nüchternheitsgrenzen

6 Stunden vor einem geplanten Eingriff darf nichts mehr gegessen werden.

Dies bedeutet auch den Verzicht auf Süßigkeiten oder Kaugummis. Klare Flüssigkeit ist noch 2 Stunden vor dem Eingriff erlaubt.

Vorbereitung zur Narkose

Vor jeder Narkose wird mit den Eltern ein ausführliches Aufklärungsgespräch geführt. Die Kinder erhalten in der Regel einen Beruhigungsmittelsaft, ca. 30 min. bevor sie in den Operationssaal gebracht werden. Zusätzlich wird den Eltern ein lokal betäubendes Pflaster mitgegeben, welches bereits zu Hause auf die Handoberfläche geklebt wird, damit das Anlegen der erforderlichen Infusion praktisch schmerzfrei gemacht wird.

Nach Einsetzen der Wirkung begleiten sie das schläfrige Kind bis in den Narkoseeinleitungsraum, so daß ein Elternteil bis zum Einschlafen des Kindes anwesend sein kann.

Narkose

Anästhesie bedeutet Empfindungslosigkeit bzw. Betäubung. In Anästhesie können medizinische Behandlungen und Untersuchungen schmerzfrei durchgeführt werden. Die Allgemeinanästhesie wird als Narkose bezeichnet. Im Kindesalter ist es das am häufigsten angewandte Verfahren. Ihr Kind befindet sich vom Anfang bis zum Ende in einem schlafähnlichen Zustand und wird von der Operation nichts hören, nichts sehen und auch nichts spüren. Der Anästhesist ist während der gesamten Operation bei ihrem Kind.

Die Narkoseeinleitung erfolgt bei uns über eine Venenverweilkanüle, an die eine Infusion angeschlossen ist. Die Fortführung erfolgt in der Regel über den intravenösen Zugang als TIVA (Totale Intravenöse Anästhesie), die Beatmung erfolgt mittels Zufuhr von Sauerstoff und Luft über eine Kelhkopfmaske (Larynxmaske) oder über einen Beatmungsschlauch (Tubus). Sowohl das Einlegen der Kehlkopfmaske als auch das Einführen des Beatmungschlauches (Intubation) geschieht erst, nachdem die Narkose bei Ihrem Kind eingeleitet worden und Ihr Kind eingeschlafen ist.

Das Spektrum der Anästhesie umfasst neben der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) die in der Kinderanästhesie gängigen Techniken der Regionalanästhesie (Teilbetäubung) hier insbesondere die Plexusanästhesie, sofern die Akzeptanz ihres Kindes hierfür vorhanden ist, d.h. eher bei größeren Kindern.

Nachsorge

Nach Beendigung der Operation wird die Zufuhr der Narkosemedikamente unterbrochen und sie bzw. ihr Kind erwachen aus der Narkose. Bei uns im Gesundheitszentrum Kelkheim werden sie bzw. die Kinder nach dem Eingriff durch den Anästhesisten bzw. die Anästhesistin und kompetentes Fachpflegepersonal im Aufwachraum weiter betreut, bis die Narkosewirkung vollständig abgeklungen ist und sie bzw. ihr Kind schmerzfrei entlassen werden kann. Im Aufwachraum besteht die Möglichkeit eines Elternteils beim Aufwachen dabei zu sein, welches in der Regel eine stark beruhigende Wirkung auf den kleinen Patienten hat. Zur Entlassung sollten sie für eine Begleitperson (bei Kindern zusätzlicher Fahrer) sorgen. Eine häusliche Betreuung bis zum nächsten Morgen ist erforderlich.

Spezielle Verhaltensanweisungen sowie Termine zur Wiedervorstellung etc. erhalten sie von Ihrem Arzt, der die Operation durchgeführt hat.