Osteoporose - Grundlagen und Behandlungsmöglichkeiten

Thema: Osteoporose - Grundlagen und Behandlungsmöglichkeiten

Termin: 16. Mai 2017, 16:00 Uhr

Ort: Seminarraum, 3er Stock, im GZK

Osteoporose ist eine Erkrankung welche unser Knochengerüst betrifft. Sie führt durch Demineralisierung zum Substanz- und Strukturverlust und letztlich zur verminderten Tragfähigkeit des Knochens. Es kommt zu einem Missverhältnis von Belastung und Belastbarkeit mit der Folge, dass die Knochenbrüchigkeit erhöht und die Frakturanfälligkeit vergrößert ist (insb. Wirbelsäule, Oberschenkelhals, Handgelenk).

Osteoporose wurde von der Weltgesundheitsorganisation in die Liste der zehn wichtigsten Erkrankungen aufgenommen. Soll die Osteoporose mit ihren Folgeerscheinungen - den Frakturen und der damit verbundenen Einschränkung der Lebensqualität - ihren bedrohlichen Charakter verlieren, ist es nicht nur wichtig eine wirksame Prophylaxe zu betreiben, sondern auch mit einer verlässlichen Methode frühzeitig die Knochendichte zu bestimmen.

Zur Messung der Knochendichte gibt es verschiedene Methoden, die unterschiedlich genau sind. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Röntgenmessung empfohlen, die sogenannte DXA-Methode (dual energy x-ray absorptiometry), die auch in unserer Praxis Anwendung findet mit dem Hologic Explorer. Die Untersuchung dauert nur zehn Minuten und ist sehr strahlenarm. Dabei werden zwei Röntgenstrahlen unterschiedlicher Stärke durch das Knochengewebe an der Lendenwirbelsäule oder am Oberschenkel geschickt. Je nachdem, wie durchlässig der Knochen ist, dringt eine bestimmte Menge Strahlung durch den Knochen. Mittels Computer lässt sich dann der Mineraliengehalt des Knochens errechnen.


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